Die meisten Menschen mieten zwei- oder dreimal im Leben einen Saal. Entsprechend selten weiß jemand vorher, was er fragen muss — und entsprechend häufig fällt erst zwei Wochen vor der Feier auf, dass die Küche nicht mitgemietet ist oder dass um 22 Uhr die Musik leiser werden muss.
Diese Liste ist die Reihenfolge, in der wir die Fragen selbst stellen würden. Sie gilt für jedes Haus in Angeln, nicht nur für unseres.
1. Wie viele Gäste passen wirklich hinein?
„Bis 200 Gäste“ heißt selten, dass 200 Menschen auch an gedeckten Tischen sitzen können. Die Zahl hängt an der Bestuhlung: An langen Tafeln passen deutlich mehr Personen in denselben Raum als an runden Tischen, und für eine Kaffeetafel rückt man enger zusammen als für ein Menü mit vier Gängen.
Fragen Sie deshalb nicht nach der Höchstzahl, sondern nach der Zahl für Ihre Bestuhlung. Und fragen Sie, ob die Angabe gemessen oder aus der Fläche gerechnet ist — das ist ein Unterschied, den viele Häuser nicht von sich aus nennen.
2. Ist der Raum teilbar — oder erweiterbar?
Zwei Säle, die sich öffnen lassen, sind flexibler als ein großer. Wenn 60 Gäste zusagen und Sie einen Raum für 200 gemietet haben, wirkt der Abend leer. Umgekehrt ist es teurer, kurzfristig umzuziehen, als von vornherein eine Trennwand einzuplanen.
3. Wer kocht?
Es gibt drei Modelle: Das Haus kocht selbst, das Haus lässt einen Partner liefern, oder Sie bringen Ihren eigenen Caterer mit. Alle drei sind in Ordnung — aber sie kosten unterschiedlich viel, und nicht jedes Haus erlaubt alle drei.
Wenn Sie eigenes Essen mitbringen wollen, klären Sie das früh und schriftlich. Häuser mit eigener Küche lehnen das oft ab, und das ist ihr gutes Recht.
4. Was ist mit Getränken?
Üblich ist die Abrechnung nach Verbrauch. Fragen Sie, ob eigene Getränke erlaubt sind und ob dafür ein Korkgeld anfällt. Beides ist verbreitet, und beides gehört vorher geklärt, nicht am Abend.
5. Ist das Haus stufenlos zugänglich?
Bei einer Konfirmation kommt die Urgroßmutter, bei einem Trauerkaffee kommen viele ältere Gäste. Fragen Sie nach dem Zugang zum Saal, nach dem WC und nach dem Weg vom Parkplatz — drei verschiedene Dinge, die nicht automatisch zusammengehören.
6. Wie viele Parkplätze gibt es, und kosten sie etwas?
Auf dem Land meist kein Thema, in der Stadt fast immer eins. Rechnen Sie grob mit einem Auto auf zwei bis drei Gäste.
7. Wann ist Schluss?
Die meisten Häuser haben eine Sperrzeit oder eine Auflage zum Lärmschutz. In Schleswig-Holstein gilt die Nachtruhe ab 22 Uhr; was das konkret für die Musik bedeutet, unterscheidet sich von Haus zu Haus und hängt an der Nachbarschaft.
Fragen Sie ausdrücklich: Bis wann darf drinnen gefeiert werden, und ab wann müssen Fenster und Türen zu bleiben?
8. Wann kann auf- und abgebaut werden?
Wenn am Vorabend eine andere Feier ist, können Sie nicht am Vortag dekorieren. Und wenn am nächsten Morgen um acht die nächste Gesellschaft kommt, müssen Sie nachts abbauen. Beides sollten Sie wissen, bevor Sie die Deko planen.
9. Was ist in der Miete enthalten?
Typische Streitpunkte: Endreinigung, Tischwäsche, Geschirr, Bestuhlung nach Ihrem Plan, Technik. Lassen Sie sich das aufschreiben — nicht, weil jemand Sie täuschen will, sondern weil „selbstverständlich“ für zwei Menschen Verschiedenes bedeutet.
10. Wie hoch ist die Anzahlung, und wann ist sie fällig?
Eine Anzahlung ist üblich und legitim. Ungewöhnlich wäre eine Anzahlung, bevor Sie einen schriftlichen Vertrag oder eine schriftliche Bestätigung haben.
11. Was passiert, wenn Sie absagen müssen?
Fragen Sie nach der Staffel: Was ist zu zahlen bei Absage sechs Monate, drei Monate, vier Wochen vorher? Und was passiert bei Krankheit oder einem Todesfall?
Zur Orientierung, keine Rechtsberatung: Bei der Miete eines Saals für einen bestimmten Termin besteht in der Regel kein Widerrufsrecht — die Ausnahme für Freizeitveranstaltungen nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB greift. Ein Anruf am nächsten Tag macht die Buchung also nicht rückgängig.
12. Bis wann muss die endgültige Personenzahl stehen?
Meist zwei Wochen vorher. Danach wird das abgerechnet, was gemeldet war — auch wenn weniger Gäste kommen. Das ist fair, weil das Haus dafür eingekauft und Personal geplant hat, aber man sollte es wissen.
Wie das Dörpshus diese Fragen beantwortet
Der Vollständigkeit halber, weil dieser Text auf unserer eigenen Seite steht: Wir haben zwei Säle und damit drei Möglichkeiten — Kleiner Saal für 30 bis 40, Großer Saal für 70 bis 130, und beide zusammen als Gemeinsame Säle für rund 100 bis 170 Gäste. Die Gemeinsamen Säle sind kein dritter Raum: wer sie bucht, belegt beide. Es gibt eine eigene Küche, stufenlosen Zugang, ein barrierefreies WC und kostenlose Parkplätze direkt am Haus. Preise nennen wir nicht auf der Seite, weil sie vom Tag, von der Personenzahl und vom Essen abhängen — dafür bekommen Sie ein schriftliches Angebot, bevor irgendetwas verbindlich wird.
Frequently asked questions
- How far in advance should you book a hall in Angeln?
- Saturdays in summer and the confirmation Sundays in April and May are often taken a year ahead. For most other occasions four to eight weeks is enough. A funeral reception can be arranged at short notice.
- Is an enquiry already a booking?
- No. An enquiry is a request for an offer. A contract only comes about when the house confirms in writing.
- May you bring your own food into a hired hall?
- That is the house's decision. Houses with their own kitchen often refuse. Ask before booking and have the answer in writing.
This piece comes from the Dörpshus Hürup, Zur Sporthalle 14, 24975 Hürup. We write here about our own work; it is not a price comparison and not an assessment of other venues.