Die beiden Begriffe werden oft in einem Atemzug genannt, meinen aber verschiedene Dinge — und sie werden von verschiedenen Stellen organisiert.
Die Trauerfeier
Der offizielle Teil: in der Kirche, in einer Kapelle oder am Grab. Sie wird von der Gemeinde oder vom Bestattungsunternehmen organisiert, hat eine feste Form und dauert meist 45 bis 60 Minuten.
Der Trauerkaffee
Das Zusammensein danach, meist in einem Lokal. Er ist formlos, wird von der Familie bestellt und dauert zwei bis drei Stunden.
Er heißt auch Beerdigungskaffee, Trauerimbiss oder — im Norden — schlicht „Kaffeetrinken danach“.
Wie sie zusammenhängen
Zwischen beiden liegen der Weg vom Friedhof zum Lokal und meist eine halbe Stunde. Sagen Sie dem Haus die Uhrzeit der Trauerfeier, nicht die geplante Ankunft — dann kann es den Kaffee zum richtigen Zeitpunkt fertig haben.
Nicht alle Gäste der Trauerfeier kommen zum Kaffee. Als Näherung: die Hälfte bis zwei Drittel.
Wer was bestellt
- Trauerfeier: Bestattungsunternehmen und Kirchengemeinde.
- Trauerkaffee: die Familie — oft mit Hilfe des Bestattungsunternehmens, das anruft und mit abrechnet.
- Die Traueranzeige und die Danksagung: die Familie.
Häufige Fragen
- Wie viele Gäste der Trauerfeier kommen zum Trauerkaffee?
- Als Näherung die Hälfte bis zwei Drittel. Nennen Sie dem Haus eine Spanne, keine feste Zahl.
- Wer organisiert den Trauerkaffee?
- Die Familie, häufig mit Unterstützung des Bestattungsunternehmens, das das Lokal anfragt und die Rechnung mit abwickelt.
- Wie viel Zeit liegt zwischen Trauerfeier und Trauerkaffee?
- Meist etwa eine halbe Stunde für den Weg. Geben Sie dem Haus die Uhrzeit der Trauerfeier an, dann passt der Kaffee.
Dieser Text stammt vom Dörpshus Hürup, Zur Sporthalle 14, 24975 Hürup. Wir schreiben hier über unsere eigene Arbeit; ein Preisvergleich oder eine Bewertung anderer Häuser ist er nicht.