Der häufigste Zweifel bei der Anfrage: Der kleinere Saal wäre knapp, der größere wäre reichlich. Was tun?
Im Zweifel der kleinere
Ein voller Raum trägt sich selbst. Die Gespräche laufen, es ist warm, es klingt nach Fest. Ein halb besetzter Saal wirkt, als wäre die Hälfte der Gäste nicht gekommen — und genau so fühlt es sich für die Gastgeber an.
Enger sitzen stört fast niemanden. Leere Tische stören alle.
Wann der größere trotzdem richtig ist
- Wenn getanzt werden soll. Die Tanzfläche geht von der Fläche ab, nicht dazu.
- Wenn ein Buffet im selben Raum steht. Das kostet mit Warteschlange rund zehn Quadratmeter.
- Wenn viele Gäste eine Gehhilfe benutzen und Wege brauchen.
- Wenn die Zusagen noch nicht durch sind und die Zahl eher steigt.
Die Zwischenlösung
In Häusern mit teilbaren Sälen gibt es oft eine dritte Möglichkeit: den größeren Raum nehmen und einen Teil abtrennen oder anders möblieren. Fragen Sie danach, bevor Sie sich zwischen zwei Zahlen entscheiden.
Und die ehrliche Zahl
Rechnen Sie nicht mit den Eingeladenen, sondern mit den Zusagen. Bei Familienfeiern kommen erfahrungsgemäß 80 bis 90 Prozent der Zugesagten, bei Firmenfeiern deutlich weniger.
Häufige Fragen
- Wie viele der eingeladenen Gäste kommen erfahrungsgemäß?
- Bei Familienfeiern kommen meist 80 bis 90 Prozent derer, die zugesagt haben. Bei Firmenfeiern liegt die Quote niedriger.
- Ist ein zu großer Saal ein Problem?
- Für die Stimmung ja. Ein halb besetzter Raum wirkt leer, und das merken die Gastgeber am stärksten. Enger sitzen stört dagegen kaum jemanden.
- Kann man einen großen Saal verkleinern?
- In Häusern mit teilbaren Sälen oft ja — durch eine Trennwand oder durch andere Möblierung. Fragen Sie danach, wenn Ihre Zahl zwischen zwei Räumen liegt.
Dieser Text stammt vom Dörpshus Hürup, Zur Sporthalle 14, 24975 Hürup. Wir schreiben hier über unsere eigene Arbeit; ein Preisvergleich oder eine Bewertung anderer Häuser ist er nicht.